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Agrar · Drohnensaat

Sprühapplikationen

Flüssige Betriebsmittel können mit entsprechend ausgerüsteten Agrardrohnen auf zuvor definierten Flächen ausgebracht werden. Drohnenscan Huber OG übernimmt die technische Projektprüfung, Einsatzplanung und – sofern sämtliche rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind – die Durchführung und Dokumentation geeigneter Applikationsprojekte.

Projekt prüfen lassen
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Einsatzbereiche

Drohnenbasierte Sprühapplikationen können insbesondere für schwer zugängliche Flächen, Hanglagen, Versuchsparzellen und klar abgegrenzte Teilbereiche interessant sein.

Abhängig vom konkreten Projekt kommen beispielsweise folgende Anwendungen infrage:

- technische Sprühversuche mit Wasser
- Versuchs- und Forschungsprojekte
- die Applikation geeigneter flüssiger Düngeprodukte
- die Behandlung definierter Teilflächen
- Pflanzenschutzmittel-Anwendungen innerhalb eines vollständig genehmigten Projektrahmens

Nicht jede Flüssigkeit, jedes Produkt oder jede Kultur ist für eine drohnenbasierte Applikation geeignet oder rechtlich zulässig. Deshalb wird jedes Projekt vor der Durchführung einzeln geprüft.

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Rechtliche Einordnung

Pflanzenschutzmittel

Auch biologische Pflanzenschutzmittel unterliegen dem Pflanzenschutzmittelrecht. Eine Ausbringung mit der Drohne erfolgt nur, wenn das konkrete Produkt und die vorgesehene Anwendung dafür zulässig sind und alle erforderlichen behördlichen, fachlichen und luftfahrtrechtlichen Voraussetzungen erfüllt werden.

Eine allgemeine Freigabe für „biologische Mittel“ besteht nicht.

Düngeprodukte und Pflanzenhilfsmittel

Bei Düngeprodukten, Pflanzenhilfsmitteln und vergleichbaren Stoffen werden die Verkehrsfähigkeit des Produktes, der angegebene Anwendungsbereich, die Kennzeichnung und die vorgesehenen Aufwandmengen geprüft.

Zusätzlich sind insbesondere düngungsrechtliche Vorgaben, Gewässerabstände, zeitliche Ausbringungsbeschränkungen sowie mögliche wasser-, natur- und landesrechtliche Anforderungen zu berücksichtigen.

Die Zulässigkeit eines Produktes bedeutet nicht automatisch, dass jede Form der Ausbringung an jedem Standort erlaubt ist.

Luftfahrtrecht

Beim Sprühen wird Material aus der Drohne abgegeben. Derartige Flüge können daher nicht in der offenen Drohnenkategorie durchgeführt werden. Für den jeweiligen Betrieb müssen eine geeignete luftfahrtrechtliche Grundlage, die erforderliche Betriebsgenehmigung und ein zum Einsatz passendes Betriebskonzept vorliegen.

Rechtsstand: September 2026

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Technologie und Einsatzplanung

Je nach Drohnensystem können Flugroute, Flughöhe, Geschwindigkeit und Ausbringungsmenge für das konkrete Projekt geplant werden. RTK- und satellitengestützte Positionierung unterstützen die Einhaltung der vorgesehenen Flugbahnen.

Vor dem Einsatz werden unter anderem folgende Parameter festgelegt:

- Abgrenzung der Applikationsfläche
- Sicherheits- und Ausschlussbereiche
- geplante Aufwandmenge
- Flughöhe und Fluggeschwindigkeit
- Arbeits- beziehungsweise Sprühbreite
- Düsentyp und Durchfluss
- Wetter- und Windgrenzen
- notwendige Abstände zu Personen, Wegen, Gebäuden und Gewässern

Eine präzise Flugroute garantiert nicht automatisch eine gleichmäßige Mittelablage. Das Applikationsergebnis wird zusätzlich von Düsen, Tropfengröße, Rotorströmung, Flughöhe, Geschwindigkeit, Wind, Produktbeschaffenheit und Pflanzenbestand beeinflusst.

Die technischen Einstellungen müssen deshalb auf den konkreten Anwendungsfall abgestimmt und erforderlichenfalls durch eine Wasservorführung oder Kalibrierung überprüft werden.

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Umsetzung in der Praxis

1. Produkt- und Projektprüfung

Zunächst erfassen wir Einsatzort, Bundesland, Kultur, Fläche, Verwendungszweck und das vorgesehene Produkt. Dazu benötigen wir die Produktbezeichnung, Einstufung, Kennzeichnung und – falls vorhanden – die Zulassungs- oder Registernummer.

2. Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen

Anschließend wird geklärt, welche produktbezogenen, pflanzenschutz-, düngungs-, wasser-, natur- und luftfahrtrechtlichen Anforderungen für das Vorhaben gelten.

3. Technische Planung

Nach positiver Vorprüfung werden Flugroute, Ausbringungsparameter, Sicherheitsbereiche und Abbruchkriterien festgelegt. Wetterbedingungen und örtliche Hindernisse werden in die Planung einbezogen.

4. Freigabe und Durchführung

Eine tatsächliche Applikation erfolgt erst, wenn alle erforderlichen Unterlagen, Genehmigungen und Produktinformationen vollständig vorliegen.

5. Dokumentation

Die bei der Durchführung verfügbaren Einsatz- und Maschinendaten werden entsprechend dem vereinbarten Leistungsumfang dokumentiert und dem Projekt zugeordnet.

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Daten und Ergebnisse

Je nach Projekt können folgende Unterlagen bereitgestellt werden:

- digitale Abgrenzung der Applikationsfläche
- Flug- und Einsatzplan
- dokumentierte Flugroute
- Datum und Zeitraum der Durchführung
- verwendetes Drohnensystem
- geplante und aufgezeichnete Ausbringungsmenge
- verwendetes Produkt und Produktcharge
- dokumentierte Wetterbedingungen
- behördliche Unterlagen und Freigaben
- Bilddokumentation
- strukturierter Einsatzbericht

Die Dokumentation kann betriebliche Aufzeichnungen oder Zertifizierungsverfahren unterstützen. Ob sie die Anforderungen einer bestimmten Kontrollstelle, Behörde oder Zertifizierung vollständig erfüllt, muss vor dem Einsatz gesondert abgestimmt werden.

Ihre Vorteile

Mögliche Vorteile

  • keine Befahrung der behandelten Fläche während der Applikation
  • Erreichbarkeit geeigneter Hanglagen und schwer zugänglicher Bereiche
  • digital geplante und nachvollziehbare Flugrouten
  • dokumentierbare Einsatzparameter
  • Bearbeitung klar abgegrenzter Teilflächen
  • flexible Planung kleiner Versuchs- und Projektflächen

Nächster Schritt

Sprühprojekt abstimmen

Senden Sie uns den Einsatzort, die Kultur, die Flächengröße, den Verwendungszweck und Informationen zum vorgesehenen Produkt. Drohnenscan Huber OG prüft anschließend, ob und unter welchen Voraussetzungen das Projekt technisch und rechtlich umsetzbar ist.

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